Wirkun­gen Pflan­zen Kräu­ter­busch nach Barbara Gutmann

1.Wermut oder Beifuß

  1. Eisen­kraut
  2. großer Wiesen­knopf, gr. Biber­nelle
  3. Oder­men­nig
  4. Schaf­garbe
  5. Wilde Möhre
  6. Dost, wilder Majo­ran
  7. Johan­nis­kraut
  8. Rain­farn
  9. 10.Wasserdost
  1. Blut­wei­de­rich
  2. Mäde­süß
  3. Wein­raute (momen­tan nicht auffind­bar)
  4. Wald-/Sal­bei­ga­man­der (als Mutter­kraut im Roten­fel­ser Busch) Teúcrium scoro­dó­nia
  5. Frau­en­man­tel
  6. Wegwarte
  7. Gold­rute
  8. Tausend­gül­den­kraut (sehr selten, schwer zu bekom­men)
  9. Ringel­blume evtl.
  10. Engel­wurz
  11. Sonnen­blume in die Mitte (Roten­fel­ser Busch. Eigent­lich tradi­tio­nell die Königs­kerze)
  12. optio­nal: Salbei
  13. Rosma­rin
  14. Thymian
  15. Baldrian
  16. Nelken­wurz

Im Roten­fel­ser Busch auch enthal­ten: Blut­wurz, Alant, Öster­lich Zeit­kraut, (Oster­lu­zei??)

Wirk­wei­sen:

  1. Beifuß Pflanze der Verbin­dung in die Anders­welt und zur Teufels­aus­trei­bung, Heil­pflanze bei allen Frau­en­pro­ble­men – aber auch Bitter­stoff­pflanze. Ein Blätt­chen gekaut hilft bei Scho­ko­la­den­hun­ger („Scho­ko­ho­li­ker“)
    2. Eisen­kraut Das Eisen­kraut soll bei schwie­ri­gen „Amts­gän­gen“ helfen. Eisen­kraut enthält wund­hei­lende Gerb­stoffe und hat bakte­ri­zide, viru­zide und fungi­zide Eigen­schaf­ten. Als Gurgel­mit­tel bei Mund- und Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen anwen­den, als Auflage bei Verlet­zun­gen, schlecht heilen­den Wunden, Ekze­men, Häma­to­men und Verstau­chun­gen oder als Einrei­bung bei Rheuma, Arthri­tis und Gelenk­schmer­zen.
  2. Großer Wiesen­knopf Früher wurde der große Wiesen­knopf gerne als Haus­mit­tel ange­wandt, doch heute ist er nahezu in Verges­sen­heit gera­ten. Dabei kann er gut bei Schleim­haut­ent­zün­dun­gen und Blutun­gen helfen.
  3. Oder­men­nig Leber­pflanze, Sänger­kraut, Gerb­stoff­pflanze. Adstrin­gie­rend, entzün­dungs­hemm. harn­trei­bend, narben­bil­dend, wund­hei­lend. Inn. und äußer­lich b. Angina, Diabe­tes, Durch­fall, Fett­lei­big­keit, Heiser­keit, Quet­schung, Schrun­den, Verstau­chung, Wunden.
  4. Schaf­garbe Pflanze der Liebes- und Schutz­ri­tuale, Heil aller Schä­den, altes Frau­en­heil­kraut. bei Wunden, Verlet­zun­gen, OP-Infek­ti­ons­schutz). Schutz vor Strah­len
    6. Wilde Möhre. Früher bei Magen­be­schwer­den, Blähun­gen und Gallen­stei­nen. posi­ti­ver Effekt auf die Regu­la­tion des Blut­zu­ckers, bei Durch­fall (Pektin): die Möhre roh oder gegart essen. Samen: für entwäs­sern­den Tee zur Durch­spü­lung der Harn­wege. Geis­tig: Konzen­tra­ti­ons­stö­run­gen und leichte Depres­sio­nen als Tee.

Zur Unter­schei­dung ande­rer Dolden­blüt­ler: Zentral in der weißen Blüte befin­det sich bei den weib­li­chen Pflan­zen eine kleine, gut sicht­bare Blüte von fast schwar­zer Farbe.

  1. Dost, wilder Majo­ran, Grippe, verdau­ungs­för­dernd
  2. Johan­nis­kraut Pflanze der Sonne, Kraut der Nerven und des trau­ri­gen Gemü­tes, seit alters her als Wund- und Beru­hi­gungs­mit­tel geschätzt
  3. Rain­farn früher als Wurm­mit­tel und gegen Verdau­ungs­stö­run­gen geschätzt
  4. Wasser­dost, Wasser­hanf (Blät­ter hanfähn­lich), gene­rell Stei­ge­rung des Immun­sys­tem, bei Erkäl­tun­gen und Infek­tio­nen, als Tee oder Tink­tur. Fieber­sen­kend, Galle, Haut­aus­schläge, Alko­hol­ver­gif­tung, Leber, Milz, Ödeme, in der Rekon­va­les­zenz
  5. Blut­wei­de­rich blut­stil­lend, auch inner­lich als Tee und gegen Durch­fall. Gute Allround-Heil­pflanze durch husten­lin­dernde Wirkung und Einsatz bei Haut­er­kran­kun­gen. Äußer­lich als Waschung oder Umschlag bei Ekze­men, Juck­reiz und Wunden. Bei Haut­ent­zün­dun­gen wirkt er nicht nur wund­hei­lend, sondern er bekämpft auch Krank­heits­er­re­ger. (Gerb­stoff­pflanze)
  6. Mäde­süß Wich­tige magi­sche Schutz­pflanze der Kelten, kann alles, was auch Aspi­rin kann: Schmer­zen stil­len, Fieber senken, Immun­sys­tem stär­ken
    13. Wein­raute Bitter­pfaal­anze, zum Einle­gen von Fleisch, Leber­mit­tel, anti­de­pres­siv (ein Blatt kauen)
  7. Wald-/ Salbei­ga­man­der Appe­tit­lo­sig­keit, Husten, Verstop­fung, blut­rei­ni­gend (Homöo­pa­thie: Teúcrium scoro­dó­nia> Tuber­ku­lose. Räuchern: hilft Ängste im zwischen­mensch­li­chen Bereich abzu­bauen, indem sie das Selbst­be­wusst­sein stärkt. Zentriert, klärt Gedan­ken­chaos.
  8. Frau­en­man­tel Pflanze der weib­li­chen Gott­heit und der Gemein­schaft aller Frauen, Heil­kraut der Geburt und der Wech­sel­jahre
  9. Wegwarte Pflanze der Seelen­hei­lung und der Treue, Heil­kraut gegen Milz­lei­den, für Leber­schä­den und Gallen­stau
    17. Gold­rute Ihr Haupt­ein­satz­ge­biet in der Heil­kunde ist der Nieren-Blasen-Appa­rat. Sie wirkt stark harn­trei­bend. Sehr wirkungs­voll auch chro­ni­schen Harn­wegs­ent­zün­dun­gen. Als Kur 3- 4 Wochen lang zur Stär­kung von Niere und Blase.
    18. Tausend­gül­den­kraut Bitter­stoff­pflanze, Anre­gung der Verdau­ungs­or­gane, Magen­mit­tel
  10. Ringel­blume Die Ringel­blu­men gelten als gene­rel­les Heil­mit­tel. Bei Wund­schmer­zen, Krampf­adern, Venen­ent­zün­dung, OP-Narben, Blut­ergüs­sen, Fußpilz, Muskel­zer­run­gen, eitri­ger Nagel­bett­ent­zün­dung
  11. Engel­wurz (Ange­lica achan­ge­lica) Pflanze des Schut­zes gegen alles Böse und gegen Anste­ckung, wich­ti­ges Magen­mit­tel und Heil­pflanze für den gesam­ten Verdau­ungs­trakt
  12. Sonnen­blume in die Mitte. Als Symbol für Frucht­bar­keit, Gesund­heit und Weis­heit. Die kraft­volle Signa­tur der Pflanze weist darauf hin, dass sie das Rück­grat im körper­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinne stärkt und all jenen hilft, die mehr Durch­set­zungs­ver­mö­gen brau­chen.

Eine Ölzieh-Kur mit Sonnen­blu­menöl ist eine gute Maßnahme zur Gesund­heits­vor­beu­gung, denn das Öl bindet Erre­ger und Schad­stoffe.

  1. Salbei reinigt die Luft. Haupt­ein­satz­ge­biet: Hals­schmer­zen, Schwit­zen. Genauer betrach­tet hat der Salbei so viel­fäl­tige Heil­wir­kun­gen, dass man ihn zu Recht fast als Allheil­mit­tel bezeich­nen kann. Bindet Schad­stoffe

(Blatt kauen).

  1. Rosma­rin stär­kend, niedr. Blut­druck, Herz­schwä­che, nervöse Herz-/ Kreis­lauf­be­schwer­den, Schwä­che, Erschöp­fungs­zu­stände, Nervöse Unruhe, Migräne, zur Rekon­va­les­zenz.
  2. Thymian Atem­wege: Bron­chi­tis, Husten, Keuch­hus­ten, Reiz­hus­ten,
    Krampf­hus­ten, Asthma, Erkäl­tung, Hals­ent­zün­dung, Kehl­kopf­kat­arrh, Luft­röh­ren­ka­tarrh, Zahn­fleisch­ent­zün­dung. Stoff­wechsle, Rheuma, Gicht, Verdau­ungs­sys­tem.

25 .Baldrian wirkt beru­hi­gend und entkramp­fend, beru­higt Herz und Nerven, schlaf­för­dernd.

  1. Nelken­wurz , gefäß­stär­kend, Magen-Darm-Mittel